Nachtag zu “Riesen Feuerwehreinsatz im Dritten“
In dem Haus befanden sich Büros der MA40, darüber Wohnungen des Fonds Soziales Wien für Obdachlose und Menschen mit besonderen Bedürfnissen.
Die Feuerwehr brachte 54 Obdachlose in Sicherheit. Vier von ihnen mussten mit leichten Rauchgasvergiftungen in Spitäler gebracht werden, wie die "Kronen Zeitung " berichtete. Sie konnten diese aber nach wenigen Stunden wieder verlassen.
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Die Obdachlosen mussten Stunden auf der Straße ausharren. Nach Mitternacht konnten sie in ihre Zimmer zurückkehren. Ihre Unterkünfte waren nach dem Brand notdürftig wieder hergerichtet worden.
Das Feuer zerstörte Strom- und Wasserleitungen. Diese Schäden waren auch bis Mittwochvormittag noch nicht behoben. Zudem waren einige Räume stark verrußt. Ein Ersatzwohnheim für die älteren und teils behinderten Obdachlosen gab und gibt es nicht. So verbrachten die Bewohner fast alle die Nacht in ihren verrußten Zimmern – da sie, wie die Heimleitung soeben auf ORFon berichtete, teilweise psychisch nicht fähig wären in Ersatzwohnungen zu leben
Rundschau | R. Stadler | Mi, 21.7.10 |