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Haaaß is
Die bedeutenden Worte des eines genial Erdbergers
Am 3. Juli 1951 narrte der Landstraßer Kabarettist Helmut Qualtinger die gesamte Presse- und Literaturszene
, indem er sich als „Eskimodichter Kobuk“ huldigen ließ. Er fuhr mit der Westbahn nach St. Pölten und von dort zurück nach Wien, wo eine begierige Journalistenschar den angeblich für den Literaturnobelpreis vorgeschlagenen Eskimodichter auf dem Bahnhof erwartete.
Qualtinger hatte sich trotz Julihitze in einen Anorak mit Kapuze gehüllt, um glaubwürdig einen Eskimo darzustellen. Am nächsten Tag waren die Zeitungen voll mit Berichten über den Autor von so bedeutenden Werken wie „Brennende Arktis“ oder dem „Schlittenhunderoman Heia Heia Musch Musch“.
Dieser „practical joke“ war eine subtile Rache am damaligen Präsidenten des Pen Club. Bei ihm ließ Qualtinger Briefpapier mit dem Kopf der Schriftstellervereinigung mitgehen, auf dem er die Einladungen zum Kobuk-Empfang verschickte.
Von den begierigen Interviewern nach einem Statement befragt, murmelte der Eskimodichter aus seiner Kapuze die historischen Worte hervor: „Haaaß is’…“
Auch in dem Sketch „Unternehmen Kornmandl“ fällt dem von Qualtinger dargestellten Lokalredakteur auf die Frage seines Chefs, was es denn Neues bei einer Mordfahndung gebe, nur die Antwort ein: „Haaaß is’…“
Warum ki3.at diese Artikel von Eva Deissen von Heute.at übernommen hat? Weil uns genauso heiß ist…
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