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R.I.P
Kein Platz mehr für Weltrevolution
Auch wenn Mann/Frau nicht Stammgast war – man wusste da gibt es eine Institution im Dritten und war stolz darauf - ein Nachruf auf das Schwarze.
Angeblich war es schließlich und endlich doch das Kapital das siegte – hier der Ö1-Nachruf.
Folgender Text stand (oder steht noch immer) auf Website des Schwarzen:
1980 hatten wir, LISANN, HERMANN, PETER, BERND und LOISL, nach mehreren mitgetragenen Besetzungen (Amerlinghaus, Phorushalle, ARENA) beschlossen, AUTONOM im KOLLEKTIV ein Cafe im ANARCHISTISCHEM Selbstverständnis zu gründen (die großen ARENA-Plenums-Diskussionen wurden uns zu unproduktiv). Als „Arenauten“ machten uns die Behörden sofort Schwierigkeiten und verweigerten uns die KONZESSION. Erst durch heftiges Intervenieren und einen offenen Brief an FISCHER, LANC, BLECHA und ZILK konnten wir öffnen. Mit Bildern von Anarchisten (unter anderem eine RAF-Gallerie) und einer Anarchobibliothek, gesponsert von der lieben BRIGITTE HERMANN, versuchten wir mit „marktwirtschatlicher“ Akzeptanz eine Kommunikations- und Konsumationsstätte für die nicht Dogmatische Linke zu schaffen, und die uns 5 auch finanziell erhaltet. Wir scheiterten an den üblichen Strukturproblemen, dennoch sind wir Freunde geblieben und der Geist der ersten Stunde poltert, wenn auch in abgeschwächter Form, immer noch durch die Räume. Heute arbeiten wir als Team im Angestelltenverhältnis, besser als es im Kollektiv möglich war.
Die CREW und Loisl grüßen und freuen sich über EUER Kommen!
Szene | R. Stadler | So, 18.7.10 |
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